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Wie pflege ich mein Tier?

Putzen: Wenn sauber stinkt

Für die feine Nase von Ratten riechen Reinigungsmittel schrecklich. Damit sind sie unter den Haustieren nicht allein. Chemische Putzmittel können sogar giftig für Tiere sein, wenn sie sie einatmen. Daher reinigst du die Käfige von Ratte, Vogel und Co. am besten nur mit warmem Wasser und einer Bürste. Ab und zu musst du sie mit Essigwasser auswischen. Denn Sauberkeit braucht jedes Tier, um gesund zu bleiben.

Gesundheit: so tun als ob

In der Wildnis haben Tiere gelernt, ihre Krankheiten zu verheimlichen. Das schützt sie vor Fressfeinden, die es auf schwache, langsame Beute abgesehen haben. Auch Haustiere verbergen ihre Leiden zum Teil geschickt. Du musst also genau hinschauen, wie es ihnen geht. Nur dann kannst du ihnen rechtzeitig helfen. Ein krankes Tier schläft zum Beispiel oft mehr, isst und trinkt weniger. Was ihm genau fehlt, findet der Tierarzt heraus. Er impft Katze, Hund und Kaninchen auch. Deine Eltern müssen Haustiere wie Hund und Katze auch regelmäßig entwurmen und gegen Flöhe und Zecken behandeln. Das ist auch wichtig, weil das Ungeziefer sonst euch befallen kann.

Futter: wie die Vorfahren

Für Haustiere ist es überlebenswichtig, dass sie das Richtige fressen: Wenn die Katze zum Beispiel kein Fleisch bekommt, kann das zu Sehstörungen und Herzproblemen führen. Auch der Hund ernährt sich wie sein Urahn Wolf vor allem von Fleisch. Der Hund kann aber zusätzlich Gemüse fressen. Denn über Jahrhunderte hat er in den Siedlungen der Menschen alles Mögliche verspeist, was abfiel. Trotzdem verträgt er nicht jedes Futter: Knochen sind oft nicht gut für den Hund, sie können splittern und ihn verletzen. Im Zweifel weiß ein Tierarzt, was dein Tier fressen darf. Zugang zu frischem Trinkwasser sollte es immer haben.

Körperpflege: vom Zahn bis zur Kralle

Krallen, Zähne, Fell – dafür brauchen Tiere Pflegehilfe. Der Tierarzt entfernt regelmäßig hartnäckigen Zahnbelag und kürzt die Krallen, damit sie nicht einwachsen oder einreißen. Langhaarige Tiere solltest du zudem bürsten, damit das Fell nicht verknotet. Die Art, zu der dein Haustier gehört, badet nicht von selbst? Dann solltest du es nicht dazu zwingen. Schon deshalb, weil Tiere mit nassem Fell sich leicht erkälten. Ihren Körper säubern die meisten Tiere sowieso selbst. Dreckige Hunde kannst du allerdings abduschen, dann gut abtrocknen und im Warmen trocknen lassen.

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