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Lexikon

„Willkommen im Lexikon. Weißt du zum Beispiel was ARTGERECHT genau bedeutet? Wir haben hier im Lexikon die wichtigsten Begriffe für dich zusammengefasst.“

A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V W Z

A

  • Antibiotika

    Antibiotika werden für Mensch und Tier zur Behandlung von Infektionskrankheiten eingesetzt. Doch immer mehr Antibiotika verlieren ihre Wirkung, dies nennt man dann Antibiotika-Resistenz. Mit schärferen Kontrollen sollte auch in der Tierhaltung sichergestellt werden, dass Antibiotika nur dann eingesetzt werden, wenn sie unbedingt zu notwendig sind. Darüber hinaus können die Verbesserung der Hygiene, der Gesundheitsvorsorge oder der Haltungsbedingungen zur Verringerung der Anwendung von Antibiotika beitragen.

  • aid infodienst

    Alles Wissenswerte über Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung findest du hier online: www.aid.de. Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. 

  • App

    Die Abkürzung für das englische Wort „application“ (im Deutschen: Anwendung). Meistens sind damit Anwendungen gemeint, die auf einem Smartphone installiert werden können.

    Auch das BMEL hat tolle Apps zu bieten:

  • Aroma

    Das Aroma verleiht Lebensmitteln einen besonderen Geruch und/oder Geschmack oder verändert diese. Aromen können unterschiedlicher Herkunft sein. Die Bezeichnung "natürlich" darf nur verwendet werden, wenn ausschließlich Aromaextrakte (z.B. Vanilleextrakt) und/oder natürliche Aromastoffe (z.B. Vanillin aus der Vanilleschote) verwendet wurden. Wichtig zu wissen: Nur verarbeitete Lebensmittel dürfen aromatisiert werden. In unverarbeiteten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Fleisch und Honig sind Aromen verboten.

  • Artgerecht

    Tiere, die auf einem ökologischen Bauernhof gehalten werden, leben besonders artgerecht. Die Tiere sollen gesund bleiben, sich wohl fühlen und ihre arteigenen Verhaltensweisen möglichst uneingeschränkt ausleben können.

  • Aquakultur

    Die kontrollierte Aufzucht von im Wasser lebenden Arten. Betrifft Fische, Muscheln, Krebse oder Algen. Fast die Hälfte der Fische, die wir essen, werden mittlerweile so gezüchtet. Leider bringen Aquakulturen auch einige Probleme mit sich und sind oftmals nicht nachhaltig. Sie können große Umweltschäden verursachen, wenn zum Beispiel Chemikalien, Nahrungsreste, Fischkot und Antibiotika aus den offenen Netzkäfigen in die Flüsse und Meere gelangen.

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B

  • Ballaststoffe

    Ballaststoffe kommen häufig in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Sie  dürfen auf keinem gesunden Speiseplan fehlen, denn sie wirken sich positiv auf die Verdauung aus. Pro Tag solltest du ca. 30 Gramm Ballaststoffe aufnehmen. Zum Beispiel über Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte.

  • Beifang

    So bezeichnet man Fische und Meerestiere, die beim Fischen im Netz landen, aber eigentlich gar nicht gefangen werden sollen. In der Vergangenheit  landeten sie – meist tot – wieder im Meer. Künftig dürfen diese Beifänge nicht mehr über Bord geworfen werden.

  • Biobauer

    Biobauern betreiben Ökologische Landwirtschaft und unterliegen strengen und Auflagen, damit gute Bio-Lebensmittel entstehen.

  • Bio-Lebensmittel

    "Bio", das bedeutet, dass ein Lebensmittel möglichst natürlich hergestellt wurde. Was das genau heißt, darüber können die Meinungen auseinandergehen. Darum hat man sich in Europa auf ein gemeinsames Gesetz geeinigt: die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Bio-Lebensmittel sind somit aus ökologisch kontrolliertem Anbau. Das heißt sie dürfen auf keinen Fall gentechnisch verändert werden. Denn nur da, wo "Bio" drinsteckt, darf am Ende auch "Bio" draufstehen.

  • Bioenergie

    Bioenergie gehört zu den Erneuerbaren Energien. Die Energie wird aus Biomasse, wie z.B. Pflanzen, Laub, Totholz oder Reststoffen wie Stroh, Biomüll oder Gülle gewonnen. Die Bestandteile von Biomasse werden auch als nachwachsende Rohstoffe bezeichnet. Biomasse ist vielseitig und kann als fester, flüssiger oder gasförmiger Energieträger zur Verfügung gestellt werden. Sie kann sowohl zur Erzeugung von Wärme und Strom eingesetzt werden als auch Kraftstoffe ersetzen.

  • Biologische Vielfalt

    Bedeutet Artenvielfalt und Vielfalt der Ökosysteme. Diese Vielfalt ist für den Menschen von unschätzbarem Wert. Viele Wirtschaftszweige und Arbeitsplätze in Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Tourismus und Gesundheitswesen hängen direkt und indirekt von einer intakten und vielfältigen Natur ab.
    Jede unnatürliche Veränderung – häufig durch den Eingriff von Menschen – kann zu einem Ungleichgewicht in der Natur führen. Das führt dazu, dass Pflanzen- und Tierarten einfach so verschwinden. Die biologische Vielfalt ist jedoch wichtig für ein funktionierendes Ökosystem und somit unsere Lebensgrundlage.

  • Biogasanlage

    Ein Ort, an dem Biogas durch die Vergärung von Biomasse gewonnen wird, z.B. Gülle, Gras oder Mais.

  • Bioökonomie

    Die Butterbrotdose aus Pflanzenstärke, das Smartphonegehäuse vom Acker, der Flugzeugsprit aus Algen: Für viele Alltagsprodukte, die heute zumeist noch aus fossilen Rohstoffen wie Erdöl hergestellt werden, gibt es bereits nachwachsende Alternativen. Denn Erdöl, Erdgas oder Kohle die sogenannten fossilen Grundstoffe sind begrenzt und werden uns nicht ewig zur Verfügung stehen. Die Biobasierte Wirtschaft - oder auch Bioökonomie - konzentriert sich darauf, Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen herzustellen.

  • Biokraftstoff

    Ein Biokraftstoff wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, wie z.B. Raps, Mais oder Zuckerrüben. Er kann anstelle von herkömmlichem Diesel oder Benzin verwendet werden.

  • Blockheizkraftwerk

    Eine Anlage, in der elektrische Energie und Wärme gewonnen wird. Meistens wird die Anlage an dem Ort betrieben, an dem die Energie oder Wärme genutzt wird. Damit kann viel Energie gespart werden.

  • (Web-)Browser

    Spezielle Programme zur Darstellung von Webseiten im Internet.

  • Browsergame/Browserspiel

    Ein Computerspiel das mithilfe eines Web-Browsers funktioniert.

  • Bundesrat

    Eine wichtige Institution der Bundesrepublik Deutschland, da er Gesetzen zustimmen oder ablehnen kann. Seine Mitglieder sind gleichzeitig Mitglieder der Landesregierungen der 16 Bundesländer.
    Durch den Bundesrat wirken die Bundesländer an der Gesetzgebung und der Verwaltung des Bundes mit und sind auch an Angelegenheiten der Europäischen Union beteiligt. Beispielsweise können ohne die Zustimmung des Bundesrates eine ganze Reihe von Gesetzen, die der Bundestag beschlossen hat, nicht in Kraft treten (Zustimmungsgesetze).


    Mehr Infos finden Sie unter www.kuppelucker.de oder www.mitmischen.de

  • Bundesregierung

    Die Bundesregierung  besteht aus der Bundeskanzlerin und den Bundesministern. Im Fachjargon ist die Bundesregierung die "Spitze der Exekutive", also der ausführenden Kraft Deutschlands.
    Die Bundesregierung ist neben Bundesrat und Bundestag berechtigt, Gesetzentwürfe in den Bundestag einzubringen und kann Rechtsverordnungen selbst erlassen, wenn der Bundestag sie dazu in einem Gesetz ermächtigt hat.


    Mehr Infos gibt es unter www.kuppelucker.de oder www.mitmischen.de

  • Bundestag

    Ist das Parlament der Bundesrepublik Deutschland, auch bekannt als der Deutsche Bundestag.
    Zu den Aufgaben des Bundestages gehören die Gesetzgebung, die Wahl des Bundeskanzlers, die Kontrolle über die Bundesregierung, und die Bewilligung des Staatshaushalts.


    Mehr Infos gibt es unter www.kuppelkucker.de oder www.mitmischen.de

  • Button

    Ein englisches Wort, das Knopf bedeutet. Im Internet sind damit Schaltflächen gemeint, die du anklicken kannst.

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C

  • Code auf dem Ei

    Jedes Ei trägt in der EU einen aufgedruckten Code, über den das Ei bis in den Stall zurückverfolgt werden kann. Die erste Ziffer gibt Auskunft über die Haltungsform. 3 steht für ausgestaltete Käfige. 2 steht für Bodenhaltung. 1 bedeutet Freilandhaltung. 0 steht für ökologische Haltung.

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D

  • Datenschutz

    Zum Schutz deiner persönlichen Daten. Zum Beispiel darf niemand Daten wie deinen vollständigen Namen, Wohnort oder Telefonnummer ohne deine Zustimmung weitergeben.  

  • Download

    Auf Deutsch: sich etwas herunterladen. Damit ist gemeint, dass man Daten aus dem Internet auf seinen eigenen Computer überträgt.

  • Dünger/Düngemittel

    Stoffe, die in der Landwirtschaft und im Gartenbau benutzt werden, um den Boden fruchtbarer zu machen. Unterschieden wird zwischen Wirtschaftsdünger, der im Betrieb anfällt (z.B. Gülle, Mist, Jauche) und Mineral- bzw. Handelsdünger sind bestimmte Düngemittel, die größtenteils aus Salzen bestehen.

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E

  • Eiweiß

    In der Fachsprache auch Protein genannt. Eiweiß wird überall im Körper gebraucht. Es ist z.B. Hauptbestandteil der Muskeln und aller wichtigen Organe. An vielen Vorgängen im Körper sind zudem Stoffe beteiligt, die zum größten Teil aus Eiweiß bestehen. Deshalb ist es wichtig, dass deine Nahrung genügend Eiweiß enthält. Besonders viel Eiweiß ist in Hülsenfrüchten, wie Bohnen, in Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten und Nüssen enthalten.

  • Energie

    Der menschliche Körper braucht Energie, um zu funktionieren. Nährstoffe liefern diese Energie, die in Kilojoule (kJ) oder Kilokalorien (kcal) gemessen wird. Wie viele Joule oder Kalorien in einem Lebensmittel stecken, findest du in der Nährwerttabelle.

  • Erneuerbare Energien

    Energie (z.B. Strom) wird so erzeugt, dass keine Rohstoffe, die sich nicht selbst erneuern, verbraucht werden. Beispiele für erneuerbare Energien sind Sonnenenergie, Windenergie oder Energien, die aus Biomasse gewonnen werden.

  • Erosion

    Als Erosion bezeichnet man den Verlust fruchtbaren Bodens durch das Abschwemmen desselben bei starkem Regen oder Überflutungen oder durch das Verwehen durch den Wind. Die Folge kann sein, dass auf den von Erosion betroffenen Flächen weniger oder nichts mehr wächst.

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F

  • Farbstoffe

    Farbstoffe, die bei der Verarbeitung oder Herstellung von Lebensmitteln eingesetzt werden dürfen müssen gesundheitlich unbedenklich sein und ein aufwändiges Zulassungsverfahren durchlaufen. Mit diesen Farbstoffen färbt man Lebensmittel ein, damit diese appetitlicher aussehen. Sie können natürlich oder künstlich hergestellt sein. Farbstoffe werden in der Zutatenliste mit ihrem Klassennamen, gefolgt von ihrer Verkehrsbezeichnung oder ihrer E-Nummer angegeben.

  • Fettsäuren

    Davon braucht dein Körper nur eine kleine Menge. Die ungesättigten Fettsäuren sind gut für dich. Sie kommen z.B. in Fisch, Oliven- und Rapsöl und Nüssen vor. Gesättigte Fettsäuren, die eine andere chemische Struktur haben als ungesättigte, sind weniger gesund. Sie sind in Fleisch, Wurst und fetten Milchprodukten wie Butter und Sahne enthalten. Allgemein gilt, dass du nie zu viele fetthaltige Lebensmittel essen solltest.

  • Forstwirtschaft

    Neben der Landwirtschaft ist die Forstwirtschaft eine weitere wichtige Form der Landnutzung. Unsere Wälder erfüllen vielfältige ökologische Aufgaben und haben einen hohen Wert für eine intakte Umwelt. Um die Wälder zu erhalten und zu pflegen, gibt es Forstwirte.

  • Fruchtfolge

    Wo die Zwiebel wächst, bereitet sie einen lockeren Boden für nachfolgende Pflanzen. Sie selbst gedeiht am besten nach Salaten und in Mischformen mit Karotten. Unter Einbeziehung der richtigen Fruchtfolge kann der Landwirt Nähr- und Mineralstoffe des Bodens optimal nutzen. Der Boden wird weniger ausgelaugt, benötigt nicht so viel Dünger und ist vor Erosionen geschützt.

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G

  • Gemeinsame Agrarpolitik

    Die Landwirtschafts- oder Agrarpolitik wird in den EU-Mitgliedstaaten zum überwiegenden Teil nicht mehr auf nationaler Ebene betrieben, sondern durch die EU im Rahmen der Europäischen Agrarpolitik wesentlich bestimmt. Die Ziele und Grundsätze sowie die finanzielle Unterstützung des Agrarsektors werden alle sieben Jahre neu geregelt und an die sich wandelnden Lebensverhältnisse und Herausforderungen angepasst.

  • Gentechnik

    Fast alle Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut. In jeder Zelle ist das komplette Erbgut in den sogenannten Genen gespeichert. Bei der Gentechnik wird Erbgut neu kombiniert. So kann man zum Beispiel eine Pflanze widerstandsfähiger gegen bestimmte Pflanzenkrankheiten machen oder Sorten entwickeln, die zum Wachsen weniger Wasser benötigen. Produkte „ohne Gentechnik“ sind dementsprechend auch so gekennzeichnet.

  • Geschmacksverstärker

    Verstärken den Geschmack von Speisen. Sie werden in der Zutatenliste mit ihrem Klassennamen, gefolgt von ihrer Verkehrsbezeichnung oder ihrer E-Nummer angegeben, z.B. E 621 (Mononatriumglutamat). Hefeextrakt ist ein natürlicher Geschmacksverstärker, der nicht mit einer E-Nummer gekennzeichnet werden muss.

  • Gesetzentwurf

    ...ist der Entwurf eines neuen Gesetzes oder der Änderung eines Gesetzes, das es schon gibt. Diese Entwürfe werden durch die Bundesregierung, den Bundesrat oder die Abgeordneten in den Bundestag eingebracht. Über den Entwurf muss beraten und abgestimmt werden. Wie Gesetze gemacht werden, erfährst du hier

  • Gülle

    Ein natürlicher Wirtschaftsdünger, der größtenteils aus Urin und Kot von Tieren sowie Einstreu besteht.

  • Grüne Berufe

    Das sind vielseitige, technisch anspruchsvolle und naturverbundene Berufe im Landwirtschafts- und Ernährungsbereich. Die Bedienung von Traktoren, die Herstellung von Nahrungsmitteln wie Milch, Wein, Honig oder Fleisch, die Arbeit mit Menschen, Tieren und Pflanzen, labortechnisches Fachwissen, um die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte zu sichern oder der Schutz unserer Wälder – die Grünen Berufe sind vielfältig und bieten viele Perspektiven. Insgesamt gibt es 14 Grüne Berufe, die man hier genauer anschauen kann.

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H

  • Hochseefischerei

    Fischfang in Gebieten des Meeres (Hochsee), die sich nicht in der Nähe einer Küste befinden.

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I

  • Industrialisierung

    Bedeutet, dass immer mehr mit Maschinen hergestellt wird und nicht mehr so viele Menschen körperlich arbeiten (siehe auch Industriestaaten).

  • Industriestaaten

    Staaten, in denen die Technik sehr weit entwickelt ist und die Industrie eine wichtige Rolle spielt. Deutschland zählt auch zu den Industriestaaten.

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K

  • Kalorien

    In Kalorien bzw. Kilokalorien wird üblicherweise der Energiegehalt eines Nahrungsmittels angegeben. Eine andere Maßeinheit für Energie ist das Joule.

  • Keim

    Eine junge Pflanze, die aus einem Samen entstanden ist. Man sagt auch, dass Samen keimen.

  • Knolle

    Der Teil einer Pflanze, der unter der Erde wächst. Manche Knollen kann man essen, wie z.B. Kartoffeln.

  • Kohlenhydrate

    Kohlenhydrate machen den größten Bestandteil in der Nahrung aus. Sie sind wichtige Energielieferanten für den Körper und sorgen für Kraft und Ausdauer. Die Kohlenhydrate bestehen aus sogenannten Zuckermolekülen. Zu den Kohlenhydraten gehören aber nicht nur süß schmeckende Lebensmittel wie Obst oder Schokolade. Auch Brot, Kartoffeln oder Nudeln bestehen im Wesentlichen aus Kohlenhydraten.

  • Kompost

    Hergestellt aus Küchen- und Gartenabfällen. Damit kann Boden gedüngt und so fruchtbarer gemacht werden.

  • Konservierungsstoffe

    Stoffe, mit denen Lebensmittel länger haltbar gemacht werden. Konservierungsstoffe werden in der Zutatenliste mit ihrem Klassennamen, gefolgt von ihrer Verkehrsbezeichnung oder ihrer E-Nummer angegeben, z. B. E 200 (Sorbinsäure).

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L

  • Landschaftsschutz

    Ein großes Ziel des Naturschutzes ist der Landschaftsschutz. Die Natur, die Pflanzen- und Tierwelt mit ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit sollen möglichst erhalten bleiben. Das gilt auch für den besonderen Erholungswert und das typische an der Landschaft.

  • Landwirt/in

    Ein Bauer bzw. eine Bäuerin, die einen eigenen Bauernhof besitzen. Der Landwirt von heute muss sich in vielen Dingen auskennen: Betriebswirtschaft, rechtliche Vorschriften, Computertechnik und natürlich den Anbau von Pflanzen und die Fütterung von Tieren. Ein Drittel aller Landwirte lebt nicht mehr von Viehzucht und Pflanzenanbau allein. Sie vermarkten selbst erzeugte Waren wie Marmelade, Käse oder Wurst, betreiben eine Biogasanlage zur Energiegewinnung oder bieten Urlaub auf dem Bauernhof an. Was ein Landwirt genau macht, erfährt man hier

  • Landwirtschaft

    Damit wird die Herstellung pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse bezeichnet. Als Fachbegriff ist auch das Wort Agrarwirtschaft gebräuchlich. Die Landwirtschaft stellt einen der ältesten Wirtschaftsbereiche der Menschheit dar. Im weiteren Sinn gehören zur Landwirtschaft auch Forstwirtschaft, Gartenbau einschließlich Zierpflanzen- und Gemüsebau, Obstbau sowie weitere Bereiche wie Fischerei, Jagd und landwirtschaftliche Nebengewerbe (z.B. Molkerei, Brennerei, Kellerei). Immer mehr Landwirte in Deutschland setzen auch auf die Ökologische Landwirtschaft 

  • Link

    Im Englischen: Verknüpfung oder Verbindung. Wenn du im Internet einen Link anklickst, wirst du zu einer anderen Webseite oder einer anderen Stelle auf derselben Webseite weitergeleitet.

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M

  • Mechanisierung

    Immer mehr Maschinen werden für Arbeiten eingesetzt, die früher von Menschen ausgeführt wurden. In der Landwirtschaft spielt die Mechanisierung eine wichtige Rolle. Ähnlich ist es auch mit der Industrialisierung.

  • Membran

    Eine dünne Haut oder Hülle, die einen Bereich von einem anderen abtrennt. Ein Beispiel für eine Membran ist eine Seifenblase.

  • Milchfett

    Der Anteil an Fett in der Milch. Das Milchfett ist von einer Hülle (Membran) umgeben, die es von den anderen Bestandteilen der Milch trennt.

  • Mindesthaltbarkeitsdatum (kurz MHD)

    Bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums eines Lebensmittels garantiert der Hersteller die Qualität. Auch danach kann das Lebensmittel meistens aber noch problemlos gegessen werden. Am besten durch Riechen oder vorsichtiges Kosten ausprobieren.

  • Mineralstoffe

    Mineralstoffe kann der Körper des Menschen nicht selbst herstellen. Daher müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Mineralstoffe kommen in pflanzlichen Lebensmitteln und auch in tierischen Produkten vor. Mineralstoffe regeln den Stoffwechsel im Körper und sind für den Aufbau von Körpersubstanzen zuständig. Zu ihnen gehören unter anderem Eisen, Magnesium, Calcium und Zink.

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N

  • Nachhaltige Bewirtschaftung

    Eine landwirtschaftliche Fläche, ein Wald, ein See oder ein Meeresgebiet wird so genutzt, dass die natürliche Ertragskraft erhalten bleibt.

  • Nachhaltigkeit

    Nachhaltigkeit bedeutet, dass wir bei allem, was wir tun, nicht nur an uns denken, sondern auch an andere Menschen, die Umwelt und die Zukunft. Wer nachhaltig handelt, fällt zum Beispiel nur so viel Holz, wie auch nachwachsen kann.

  • Nährstoffe

    Stoffe, die ein Lebewesen zum Leben braucht.

  • Nachwachsende Rohstoffe

    Sie stammen aus land- oder forstwirtschaftlicher Produktion und werden hauptsächlich zur Erzeugung von Wärme, Strom oder Kraftstoff genutzt, aber auch zur Herstellung von Materialien und Produkten. Holz wird zum Beispiel zum Heizen, Bauen und zur Papierherstellung verwendet. Raps, Zuckerrüben oder Getreide werden in Biokraftstoff umgewandelt. Aus Faserpflanzen wie Hanf oder Baumwolle werden Textilien.

  • Nährwert

    Der Nährwert eines Lebensmittels setzt sich u.a. aus dem Gehalt an Kohlenhydraten, Fetten, Eiweiß, Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zusammen und der Energie, die es dir liefert.

  • Nährwerttabelle

    Hier wird der durchschnittliche Nährwert eines Lebensmittels angegeben. (siehe oben)

  • Naturschutz

    Viele unserer Pflanzen- und Tierarten sind bedroht. Wenn du Naturschützer bist, dann schützt du die Landschaften, ihre Vielfalt und Eigenart (vergleiche auch Landschaftsschutz).

  • Nutzpflanzen

    Nutzpflanzen dienen nicht nur als Nahrungsmittel für Menschen. Sie werden auch als Futter für Tiere, in der Medizin, für Textilien, oder andere Zwecke verwendet. Man unterscheidet wild wachsende und kultivierte Nutzpflanzen. Vor mehr als 12.000 Jahren begannen Menschen in Vorderasien und Anatolien, die ersten Getreidearten (Einkorn, Emmer, Gerste und Roggen) anzubauen.

  • Nutztier

    Ein Tier, das vom Menschen wirtschaftlich genutzt wird. Tierzucht und Tierhaltung sind wichtige Standbeine der deutschen Landwirtschaft. Die Nutztierhaltung dient vor allem der Erzeugung von Nahrungsmitteln (zum Beispiel Milch, Fleisch und Eier) und der Gewinnung von Tierprodukten (zum Beispiel Wolle, Häute und Felle). Die wichtigsten Nutztiere sind Geflügel, Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen.

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O

  • Ökologische Landwirtschaft

    Die ökologische Landwirtschaft ist eine besonders ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert. Die Bewahrung fruchtbarer Böden, sauberer Gewässer und der biologischen Vielfalt als Produktionsgrundlage und für die Gesellschaft ist ein wichtiges Ziel ökologischen Landwirtschaft.
    Siehe auch: Bio-Landwirtschaft

  • "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung

    Manche Lebensmittelhersteller haben sich entschieden, auf die Verwendung gentechnisch veränderter Rohstoffe zu verzichten. Lebensmittel mit der Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" dürfen keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) enthalten oder daraus hergestellt werden.

    Bei tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Milch oder Eiern sowie bei Lebensmitteln, die tierische Produkte enthalten, gilt zusätzlich: Sie dürfen die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" nur dann tragen, wenn auch die Tiere selbst innerhalb strenger Fristen nicht mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden.

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P

  • Pflanzenschutz

    Unter Pflanzenschutz verstehen wir heute eine Vielfalt von Maßnahmen und Aktivitäten, die alle ein Ziel verfolgen: Schäden an Nutzpflanzen zu verhindern oder zu mindern. Pflanzenschutz ist daher Voraussetzung und zugleich fester Bestandteil einer leistungsfähigen und nachhaltigen Pflanzenerzeugung und Kulturlandschaft.

  • Photovoltaikanlage

    Eine Anlage, in der mit Solarzellen Sonnenstrahlen in elektrische Energie umgewandelt wird. Diese Energieumwandlung heißt Photovoltaik.

  • Plankton

    Kleine Organismen, die im Wasser leben. Viele Fische und Wale ernähren sich von Plankton.

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R

  • Rahm

    Das Gleiche wie Sahne, also ein fetthaltiger Teil von Milch.

  • Regional einkaufen

    Der Einkauf von Produkten, die in deiner Umgebung erzeugt und nicht von weit her antransportiert werden müssen. Besonders auf Wochenmärkten kann man häufig sehr gut regional einkaufen, da hier viele Bauern aus der Nähe ihre Produkte direkt anbieten. Aber auch in Supermärkten gibt es mittlerweile regionale Produkte. Mit dem "Regionalfenster", einer freiwilligen Kennzeichnung für regionale Lebensmittel, kann man erkennen, aus welcher Region die Hauptzutat und die wertgebenden Zutaten eines Produktes kommen.

  • Reusen

    Vorrichtungen, mit denen Fische gefangen werden und die dauerhaft im Wasser aufgestellt werden können.

  • Rohstoffe

    „Rohe Stoffe“, die aus der Natur gewonnen und noch nicht bearbeitet sind (z.B. Holz).

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S

  • Saatgut

    Samen, Kerne oder andere Teile von Früchten oder Getreide, die in die Erde gepflanzt werden und aus denen eine Pflanze wächst.

  • Saisonal einkaufen

    Erdbeeren sind für viele ein typisches Symbol für den Sommer. Doch auch alle anderen Obst- und Gemüsesorten haben jahreszeitlich bedingte Erntezeiten und sind in bestimmten Monaten besonders reichlich verfügbar. Darauf zu achten bringt klare Vorteile. Denn wer nach dem heimischen Saisonkalender kauft, bekommt frische und in der Regel regional erzeugte Produkte. Kurze Transportwege und kurze Lagerzeiten belasten Umwelt und Klima weniger. Dazu kommt:

    Mit dem Kauf von saisonalen Obst und Gemüse aus der Region unterstützt ihr außerdem die regionale Landwirtschaft und damit die heimische Kulturlandschaft.

    Und: Saisonal essen heißt auch abwechslungsreich essen. Denn wer sich vorwiegend an das saisonale Angebot hält, wechselt automatisch regelmäßig seinen Speiseplan.

  • Siegel

    Siegel sind auf bestimmten Lebensmittelverpackungen abgebildet und sollen die Qualität oder die nachhaltige Erzeugung eines Lebensmittels aufzeigen. Ein Beispiel für so ein Siegel ist das deutsche Bio-Siegel.

  • Smartphone

    Ein modernes Mobiltelefon, das mehr Funktionen hat als ein gewöhnliches Handy. Zum Beispiel können Apps auf Smartphones geladen werden und das Surfen im Internet ist möglich. (Link innerhalb des Lexikons)

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T

  • Tiermast

    Die Haltung von Tieren zur Fleischerzeugung. Meistens werden die Tiere in Ställen gehalten und besonders gefüttert.

  • Tierschutz

    Tierschutz bedeutet, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf. Tierschutz ist als Staatsziel im Grundgesetz verankert und im Tierschutzgesetz grundsätzlich geregelt.

    Für das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ist das Wohlergehen der Tiere ein wichtiges Anliegen. Das BMEL entwickelt die bestehenden Vorschriften im Sinne des Tierschutzes stetig weiter. Darüber hinaus fördert es Forschungsprojekte, Investitionen in tierschutzgerechte Haltungssysteme in der Landwirtschaft oder die Entwicklung von Ersatzmethoden zu Tierversuchen.

    „Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl“ – so lautet die Initiative des BMEL. Ziel der Initiative ist es, die Haltungsbedingungen für landwirtschaftliche Nutztiere weiter zu verbessern und noch stärker an die Bedürfnisse der Tiere anzupassen.

  • Tierschutzgerecht

    Heißt, dass Tiere z.B. entsprechend ihren Bedürfnissen angemessen ernährt, gepflegt und artgerecht untergebracht werden.

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U

  • Umweltbelastung

    Damit wird die Verschmutzung der Umwelt bezeichnet, zum Beispiel mit Abfall- und Schadstoffen. Ein Mittel dagegen ist die nachhaltige Bewirtschaftung.

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V

  • Verfassung

    Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist das Grundgesetz. Mit der Verfassung werden die wichtigsten Angelegenheiten unseres Landes geregelt. Hier ist die Gewaltenteilung festgelegt, es werden die wichtigsten Institutionen eines Staates aufgeführt und es wird die Einhaltung der Menschenrechte definiert. Die dort festgelegte Ordnung hat Vorrang vor allem anderen staatlichen Rechts.

    Änderungen und Ergänzungen der Verfassung bedürfen einer Zweidrittelmehrheit im Deutschen Bundestag und im Bundesrat. Manche Artikel des Grundgesetzes sind aber unveränderbar: So bleiben etwa die in Artikel 1 festgelegte Menschenwürde sowie die in Artikel 20 verankerte Grundstruktur der Bundesrepublik Deutschland unveränderlich fest.

  • Verzehrdatum

    Wird auch „Verbrauchsdatum“ genannt. Erkennbar durch die Angabe „verbrauchen bis...“. Im Gegensatz zum Mindesthaltbarkeitsdatum ist das Verzehrdatum auf leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch und Fleisch zu finden. Bei solchen Lebensmitteln muss man sich streng an die Vorgaben halten, da sie nach Ablauf des Datums verdorben oder gesundheitsgefährdend sein könnten.

  • Vitamine

    Braucht der Körper für lebenswichtige Funktionen, wie z.B. im Stoffwechsel und den Schutz vor Krankheiten. Sie werden durch die Nahrung aufgenommen. Vitamin A sorgt unter anderem für Zellwachstum und den Aufbau von Haut und Schleimhäuten. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle beim Kalziumstoffwechsel und damit bei der Gesundheit der Knochen. Besonders wertvolle Vitaminlieferanten sind frisches Obst und Gemüse sowie Fleisch, Fisch und Milch.

  • Virus/Viren

    Winzig kleine, nicht sichtbare Krankheitserreger, die leicht übertragen werden können. Gibt es im menschlichen Körper genauso wie beim Computer. Ein Computervirus ist ein Programm, das sich selbst verbreitet und einem Computer schaden kann.

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W

  • Wald

    Deutschland ist Waldland. Rund ein Drittel der Landesfläche ist bewaldet. Der Wald hat viele Aufgaben. Er liefert uns Holz, frische Luft und sauberes Wasser. Tieren und Pflanzen bietet er Lebensraum, Nahrung und Schutz. Eine vollständige Wald-App steht zum Download bereit.

  • Welternährungsorganisation FAO

    Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (englische Abkürzung FAO) der Vereinten Nationen (VN) setzt sich dafür ein, den Hunger auf der Welt zu bekämpfen und die Ernährungsstandards zu verbessern. In der FAO sind derzeit 194 Staaten und die Europäische Gemeinschaft (EU) als Mitglieder vertreten (Stand: November 2013).

    Als drittgrößter Beitragszahler unterstützt Deutschland die FAO bei ihrer Arbeit und damit nimmt Deutschland bei der Bekämpfung des Hungers in der Welt durch die FAO eine führende Rolle ein.

    Seit Mai 2002 unterstützt die Bundesregierung die FAO über eine Projektzusammenarbeit im Bereich der Ernährungssicherung. Hierfür stellt Deutschland jährlich zusätzliche Mittel als freiwilligen Beitrag für die FAO in Höhe von 9,1 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden Projekte finanziert, die auf eine Verbesserung der Ernährungssicherheit in Schwerpunktregionen abzielen.

  • Winzer/in

    Guter Geschmacks- und Geruchssinn zeichnen die Winzer aus. Sie begleiten die Weinherstellung von Beginn an – von der Pflege der Weinreben, über die Lese der Trauben bis zur Kellerei und dem fertigen Wein, Sekt oder Traubensaft. Allerdings ist es ein weiter Weg bis zum Wein in der Flasche und dem Traubensaft in der Tüte.

  • Wirtschaftlichkeit

    bedeutet, dass man sparsam mit knappen Rohstoffen umgeht und mit geringem Aufwand einen guten Erfolg erreicht. Siehe dazu auch Nachhaltigkeit.

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Z

  • Zierpflanze

    Eine Pflanze, die nicht aufgrund ihres Nutzens angebaut wird, sondern wegen ihres Aussehens. Blumen sind meistens Zierpflanzen. Im Gegensatz dazu gibt es Nutzpflanzen, die unter anderem als Nahrungsmittel, Genussmittel oder Heilpflanzen für Menschen verwendet werden.

  • Zusatzstoffe

    Stoffe, die Lebensmitteln zu verschiedenen technologischen Zwecken zugesetzt werden. Es gibt eine Reihe von Zusatzstoffklassen, z.B. Farbstoffe, Süßungsmittel, Konservierungsstoffe, Säuerungsmittel, Geschmacksverstärker, Stabilisatoren, Emulgatoren, etc.; Zusatzstoffe sind grundsätzlich in der Zutatenliste angegeben.

  • Zutatenverzeichnis

    Das Zutatenverzeichnis ist eine wichtige Informationsquelle für die Bestandteile eines Lebensmittels. Es listet alle Zutaten in der Reihenfolge ihres Gewichtsanteiles auf. Am Anfang der Liste stehen die Hauptzutaten des Produktes. Am Ende finden sich meist Gewürze, Aromen und Zusatzstoffe, die meist nur in geringer Menge enthalten sind.

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